Presseberichte

zu Festivals und Aktivitäten des Vereins

Märkische Oderzeitung Bad Freienwalde, Donnerstag, 28. September 2017, 28. Jahrgang Nr.227:

Bad Freienwalder Mandolinenorchester spielt bei Musikfest mit 160 Zupfmusikern

Bad Freienwalde (sg) Dem Man-dolinenorchester Bad Freienwalde ist eine besondere Ehre zuteil ge-worden. Der Berliner Verein zur Förderung der Zupfmusik lud die Volksmusikgruppe Bad Freienwal-de vergangenen Sonnabend zum Musikfest in die Kirche Alt-Lietzow in Berlin-Charlottenburg ein. „Die insgesamt acht Zupfor-chester aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern spielten qualifizierte Zupfmusik aus zehn Ländern“, berichtete Gerhard Berkner, Spre-cher und Moderator des Mandoli-nenorchesters.

Jedes Orchester stellte Eigenbeiträ-ge vor. Dabei wählten die 15 Spie-lerinnen des Bad Freienwalder Ensembles unter der Leitung von Heide Reiners die Moorbad-Serenade und den Bralitzer Marsch aus der Feder des Wriezener Kom-ponisten Martin Rätz. Personell verstärkt worden seien sie von ei-nem Mandolinenspieler aus Berlin, führte Gerhard Berkner weiter aus.

Höhepunkt des Konzertes sei der Abschluss gewesen, wo bei 160 Zupfmusiker gemeinsam die Ou-vertüre A-Dur von Konrad Wölki (1904-1983) zu Gehör brachten. „Für unsere Mandolinengruppe stellte dieses schwierige Musik-stück eine große Herausforderung dar, die Musikerinnen haben wo-chenlang geprobt“, so Berkner. Heide Reiners habe sie gut für die-sen Höhepunkt vorbereitet. „Der Abschluss hat alle begeistert, alle mitgerissen. Es wurde nicht mit Applaus gespart“, betonte Gerhard Berkner.

Musikfest Berlin
Musikfest Berlin: Das Mandolinenorchester Bad Freienwalde spielt in der Kirche Alt-Lietzow in Berlin-Charlottenburg.
Foto: Marianne Lübeck

Unterkategorien

  

Das Festival ALLIANCE with mandolin, bağlama & guitar fand am 15. Sept. 2018 in Berlin-Charlottenburg in Kirche und Gemeindehaus Alt-Lietzow statt.

Am 14.09. trafen die Musiker ein zu einer Probe für die Berliner Erstaufführung der „Anatolischen Suite Nr. 2“ von Koray Berat Sari für Bağlama-Ensemble und Zupforchester im Haus der Familie. Ein gemeinsames Abendessen im Hause Morgenroth-Kubik vertiefte die persönlichen Beziehungen.

Die Zielsetzung des Festivals und ihre Umsetzung Erreicht werden sollte eine Annäherung der bisher getrennt nebeneinander her musizierenden Kulturen, ob in Berlin oder anderswo. Das ist uns gelungen, die mehr als 60 Teilnehmer/Innen aus 9 Bundesländern und dazu der 20-köpfige Frauenchor des syrisch-türkischen Migrantinnenvereins Berlin e. V. haben die Durchmischung beider Instrumentengruppen bei sowohl türkischer als auch europäischer Musik in verschiedenen Arbeitsgruppen kennengelernt und begeistert aufgenommen. Sie werden die Nachricht über dieses gelungene Festival in alle Richtungen weitertragen. Das Fach- und sonstige Publikum zeigte sich ebenfalls begeistert. Die Kommentare waren ausnahmslos positiv, ja es wurde eine Wiederholung dieses Festivals gewünscht bzw. angeregt.

Das Projekt ALLIANCE des Vereins zur Förderung der Zupfmusik e.V. leistete somit einen guten Beitrag zur Integration orientalischer und europäischer Musikkultur, die Teilnehmer und Musiker dieser erstmaligen Begegnung verstanden sich prächtig und genossen gegenseitig mit Neugier und Achtung die besonderen Eigenheiten ihrer Instrumente und ihrer Musik. Die Anatolische Suite Nr. 2 für Bağlama-Ensemble und Zupforchester von Koray Berat Sari, unter der brillanten Leitung von Vicente Larrañaga, bildete den absoluten musikalischen Höhepunkt und zugleich Abschluss dieses denkwürdigen Tages, der zuvor schon sehr gute Aufführungen durch die Teilnehmergruppen und danach durch die hervorragenden Dozenten gezeigt hatte. Der Ablauf des Festivals ALLIANCE am Samstag, 15.09.2018: Amateure aus 9 Bundesländern und Profis der Zupfmusik trafen sich um 9:30 Uhr und erarbeiteten in drei parallelen Workshops ab 10:00 Uhr unter Leitung von Annika und Fabian Hinsche, Steffen Trekel, Koray Berat Sari, Marijke & Michiel Wiesenekker und Halit Çelik mehrere Musikstücke, erstmals unter Beteiligung der türkischstämmigen Bevölkerung mit ihren Bağlamas.

Zum guten Kennenlernen trug auch die gemeinsame Stunde ab 13:30 Uhr bei, in der alle Teilnehmer im Plenum miteinander musizierten und sich austauschen konnten. Ein extra angemietetes Festzelt im Garten trug ebenfalls zur guten Atmosphäre und Kontaktanknüpfung bei. 17:00 Uhr: Die 64 Teilnehmer jedweden Alters brachten in einem Teilnehmer-Konzert von selten gehörter Qualität eine Uraufführung des Berliner Komponisten Carlo Domeniconi und Stücke von Paulsen-Bahnsen, Kubik und Koray Berat Sari zu Gehör. Das Damen-Bağlama-Ensemble SU und der Frauenchor des Migrantinnen-Vereins Berlin e.V. unter Leitung von Halit Çelik begeisterten mit türkischen Liedern. 18:45 Uhr: Es folgte ein Abend-Programm, das zu Recht im Kammersaal der Berliner Philharmonie oder im Pierre Boulez Saal hätte aufgeführt werden müssen, so vielseitig und so unter musikalischer Hochspannung traten die international gefragten Musiker auf, darunter das Amsterdams Gitaar en Mandoline Duo, das MareDuo, Halit Çelik, Steffen Trekel diesmal ohne seinen Duopartner, und zum Schluss alle Solisten zusammen mit Koray Berat Sari, Hasret Tıraz, Nihat Iman und Barış Kadem an der Bağlama, unter der brillanten Leitung von Vicente Larrañaga. Diese Anatolische Suite Nr. 2 von Koray Berat Sari sprühte wie ein Feuerwerk und erzeugte atemloses Staunen. So sehen Sternstunden der gezupften Musik aus.

  

 

     

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ok