Die Satzung des VzFZ e.V.

Fassung vom 18.10.2014

Vereinsregister: VR 33414 B
Anschrift: c/o U. Morgenroth | Marthastraße 13 | 13156 Berlin

§ 1 Name, Sitz

▪ Der Verein führt den Namen Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V.
▪ Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter dem Aktenzeichen VR 33141 B eingetragen. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.
▪ Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

▪ Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur gem. § 52,2 AO, hier speziell der Zupfmusik im weiteren Sinne, die Bekanntmachung des Instrumentariums und die Förderung von dessen Anerkennung und Akzeptanz im öffentlichen Raum. Insbesondere werden mit den erlangten Mitteln öffentliche Konzerte und/oder Workshops, nach Möglichkeit auch Festivals veranstaltet, die geeignet sind, die Akzeptanz bzw. das Image der Zupfinstrumente zu verbessern. Im notwendigen Rahmen gehört auch Pressearbeit dazu (Tagespresse, Fachjournale, TV). Der Verein verfolgt somit ausschließlich gemeinnützige Ziele, die handelnden Personen sind ehrenamtlich tätig.
▪ Daneben kann der Verein auch die finanzielle Förderung anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts vornehmen, die gleichfalls die Förderung der Zupfmusik, mindestens aber die Förderung von Kunst und Kultur betreiben.

§ 3 Gemeinnützigkeit

▪ Die Zielsetzung des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§ 52 Abs. 2 AO) der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Aufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder bei Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
▪ Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Eintritt von Mitgliedern

▪ Mitglied des Vereins kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.
▪ Der Verein kann Fördermitglieder aufnehmen. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

§ 5 Austritt von Mitgliedern

▪ Ein Mitglied kann jederzeit mit 4-monatiger Kündigungsfrist jeweils zum Ende des Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand aus dem Verein austreten.
▪ Ferner endet die Mitgliedschaft mit dem Tod des Mitglieds oder mit Ausschluss aus dem Verein.

§ 6 Ausschluss von Mitgliedern

▪ Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand, wobei zur Bestätigung des Beschlusses eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
▪ Ein Mitglied kann ferner durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Der Ausschluss darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied mitzuteilen.
▪ Gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands kann das Mitglied zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Berufung einlegen.

§ 7 Mitgliedsbeitrag

▪ Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 8 Organe des Vereins

▪ Organe des Vereins sind
▪ Die Mitgliederversammlung
▪ Der Vorstand
▪ Die Rechnungsprüfer

§ 9 Mitgliederversammlung

▪ Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
▪ Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands
b) Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer
c) Beschlussfassung über a) und b) und Entlastung des Vorstands
d) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags
e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der zwei Rechnungsprüfer
f) Beschlussfassung über die Änderung dieser Satzung und über die Auflösung des Vereins
g) Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands

▪ In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen.

§ 10 Vorstand

▪ Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und einem Beisitzer. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
▪ Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins gem. § 26 (2) BGB obliegt dem Vorstandsvorsitzenden; dieser ist alleinvertretungsberechtigt.
▪ Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht anderen Vereinsorganen zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
b) Einberufung der Mitgliederversammlung
c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
d) Aufstellung eines Haushaltsplanes für jede Geschäftsjahr, Buchung, Erstellung eines Jahresberichts
e) Führen eines Kontos
f) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
g) Abschluss und Kündigung von Dienst- und Arbeitsverträgen

§ 11 Beschlussfassung des Vorstands

▪ Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
▪ Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden. Voraussetzung ist, dass alle Vorstandsmitglieder gleichzeitig unter Darlegung des Beschlussthemas zur Stimmabgabe innerhalb einer zu bestimmenden Frist aufgefordert werden.

§ 12 Rechnungsprüfer

▪ Die in der Mitgliederversammlung gewählten zwei Rechnungsprüfer haben das Recht, jederzeit in die Kassenführung Einsicht zu nehmen. Sie haben den Jahresabschluss des Vorstandes zu prüfen und darüber in der nächsten Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 13 Einberufung von Mitgliederversammlungen

▪ Ordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand durch einen einfachen Brief oder per E-Mail einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt vier Wochen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Aufgabe der Einladung bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliedsadresse.

▪ Zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen darf mit einer Frist von zwei Wochen eingeladen werden.

§ 14 Ablauf von Mitgliederversammlungen und Beschlussfähigkeit

a) Die Mitgliederversammlung wählt einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
b) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
c) Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine einfache Mehrheit, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
d) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.
e) Ist die Mitgliederversammlung bei der ersten Einladung nicht beschlussfähig, kann zu einer zweiten Mitgliederversammlung eingeladen werden. Diese ist im Mehrheitsprinzip beschlussfähig.
f) Mitglieder, die zur Mitgliederversammlung verhindert sind, dürfen ihre Stimme schriftlich formlos an ein anwesendes Mitglied übertragen. Das Schriftstück muss bei der Versammlung vorliegen.

§ 15 Protokollierung von Beschlüssen

▪ Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses vom Protokollführer (§ 10) in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.

§ 16 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

▪ Bei Auflösung des Vereins / Wegfall steuerbegünstigter Zwecke erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.
▪ Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft nach Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber Gläubigern an den Bund Deutscher Zupfmusiker e.V., Bundesgeschäftsstelle, Postfach 13 20, 55003 Mainz, der das erhaltene Vermögen im Sinne seiner Satzung unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

§ 17 Gleichstellungsklausel

▪ Bei Auflösung des Vereins / Wegfall steuerbegünstigter Zwecke erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.
▪ Amts- und Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gelten für Damen und Herren gleichermaßen, unabhängig vom jeweiligen grammatischen Geschlecht.

Wir versichern die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemäß § 71 Abs. 1 Satz 4 BGB.

Berlin, 19. Oktober 2014
Der Vorstand