VzFZ e.V. News

Aktuelles in der Übersicht

 

Alireza Mortazavi

spielt auf dem persischen Santur

eigene Improvisationen & traditionelle iranische Musik

Sonnabend, 14.10.2017, um 19:30 Uhr  |   Schwartzsche Villa, Salon | Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

 

Veranstalter: Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V.      www.vzfz.eu

 Eintritt 15,00 € / ermäßigt 10,00 € (Kinder, Studenten mit Ausweis, Erwerbslose mit Nachweis)

 Alireza Mortazavi, geboren 1976, ist ein junger Avantgarde-Musiker und Komponist, der sich schon seit seiner Kindheit mit dem Santur1) befasst hat und seine ganzen Musikstudien diesem Instrument gewidmet hat. Er hat in Italien Musikwissenschaft studiert. Bei zahlreichen Konzerten in Italien und auch im internationalen Rahmen hat er seine Virtuosität unter Beweis gestellt und ist auch schon im deutschen Fernsehen aufgetreten. Durch seinen Kontakt mit der klassischen Musik des Okzidents entwickelte Alireza einen ganz eigenen Stil und erweiterte die tradierten Klangmöglichkeiten seines Instruments in neue Dimensionen.

Sein internationaler Bekanntheitsgrad ist gewiss ursächlich dafür, dass Alireza vor wenigen Wochen beim Deutschland-Besuch des Dalai Lama in Frankfurt/Main als einer von insgesamt nur sechs Musikern auserwählt war, dem Dalai Lama vorzuspielen und eine Audienz zu erhalten.

1) Der persische Santur, ein Verwandter unseres süddeutsch- österreichischen  Hackbretts, verhält sich klanglich zu diesem wie ein Mercedes 600 zu einem Fiat 500! Sein Klang ist im Vergleich edel, nicht derb, schmeichelnd, nicht hart – das muss man unbedingt erlebt haben!

 


 

Ein Bericht über das Vier-Länder-Musikfest der Zupfer am 23.09.2017 in Berlin-Charlottenburg:     

                  MUSIKFEST BERLIN – UNSERE VEREINE, IHRE MUSIK    

    

       

von links nach rechts: Instrumentalgruppe Pandurina & Saitenensemble Steglitz, Ltg. Walter Thomas Heyn | MGV Harmonie Brandenburg 1894 e.V., Ltg. Andreas Lang  |  Volksmusikgruppe Bad Freienwalde e.V., Ltg. Heide Reiners  | Löcknitzer Mandolinenorchester 1963 e.V., Ltg. Bernd Schächter

Seit 2016 geplant, bewahrheiteten sich am 23. September 2017 die gründlichen Vorbereitungen zu unserem „MUSIKFEST BERLN – unsere Vereine, ihre Musik“ in einem rundum gelungenen musikalischen Ereignis mit mehr als einhundertachtzig zufriedenen, ja strahlenden Gesichtern. Der Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. (www.vzfz.eu) hatte viele Zupforchester und Gitarrengruppen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt eingeladen, sich in Berlin zu präsentieren. Zwölf Orchester waren in Gänze oder zumindest mit einzelnen Spielern, dazu mit Schlachtenbummlern, erschienen und trugen sehr individuelle Programmteile bei, teils alleine, teils zu zwei bis drei Gruppen gemeinsam. Die Besetzungsstärke der Gruppen differierte von sieben bis zu mehr als dreißig Mitspielern, der Altersdurchschnitt in den Orchestern lag teilweise bemerkenswert hoch.

Die Instrumentalgruppe Pandurina vereint mit dem Saitenensemble Steglitz unter Walter Thomas Heyn eröffneten das Konzert souverän mit Werken von Tarrega bis Schostakowitsch, sehr überzeugend darin das ‚Hijo de la Luna‘ von Jose M. C. Andrés, gut bearbeitet und wundervoll gesungen von Anna Pehrs. Der von Andreas Lang geleitete Musik- & Gesangsverein Harmonie Brandenburg 1894 e.V. bot eine interessante Besetzung aus Violinen, Mandolinen, Gitarren und Keyboard und erfreute uns mit Polnischen Tänzen, einer chilenischen Weise und dem ‚Whispering‘ von J. Schonenberger. Bei der Volksmusikgruppe Bad Freienwalde (Leitung Heide Reiners) beeindruckte besonders die ‚Moorbadserenade‘ von Martin Rätz, einem verdienten Pädagogen und Komponisten, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht anreisen konnte. Erfreulich war der Anblick der zahlreichen jugendlichen Spieler des Löcknitzer Mandolinenorchesters 1963 e.V., das seit Gründung (!) unter Leitung von Bernd Schächter steht. Hier beeindruckte vor allem die Suite ‚Once upon a time in the west‘ von Ennio Morricone. Die ‚Pennsylvania-Polka‘ (Lester Lee) entließ alle Anwesenden in eine verdiente Kaffeepause.

Saskia Sellnau führte uns mit der Instrumentalgruppe Eichwalde vor, wie man mit einer so bunt gewürfelten Besetzung von Mandolinen, Gitarren, mehreren Blockflöten, Keyboard und Mundharmonika spannende Instrumentationen erreichen kann. Sie lieferte mit ‚Tourdion‘ auch den einzigen mittelalterlichen Beitrag und reizte das Publikum zum Mitklatschen beim ‚Galopp‘ von Jacques Offenbach. Danach konnte Klaus Schindlers Titel ‚Gut gelaunt‘ mit Fug und Recht als Charakterisierung des Vortrages der Luckenwalder Zupfer dienen, von Christa Nowakowski vom Ersten Pult aus sicher geleitet.

v.l.n.r.: Instrumentalgruppe der Chorgemeinschaft Eichwalde, Ltg. Saskia Sellnau | Luckenwalder Zupfer e. V., Ltg. Christa Nowakowski  

Wildauer Zupfmusikanten e. V., Ltg. Sophie Timmermann  |  das Catering der Firma KALIN Food Projects

  

    

Den einzigen klassischen Titel, Beethovens ‚Adagio ma non troppo‘, steuerten die Wildauer Zupfmusikanten bei, sicher und geradezu hypnotisch geleitet von Sophie Timmermann. Fesselnd auch ihre Wiedergabe von ‚Yume‘, einem sehr poetischen Stück des japanischen Gitarristen und Komponisten Katsumi Nagaoka. Mit Spannung erwartet wurde der Beitrag des bekannten Zupforchesters des Konservatoriums G. Ph. Telemann Magdeburg, das sich mit dem Zupforchester Dahlenwarsleben und einer Mandola des Anhaltinischen Zupforchesters zusammengetan hatte. Marlo Strauß‘ Suite ‚Bergerac‘, Dieter Nathow‘s ‚Suite im alten Stil‘ und Karl Jenkins ‚Palladio‘ wurden von Torsten Kahler sehr routiniert, einfühlsam und detailgenau dirigiert.

Zupforchester des Konservatoriums G. Ph. Telemann Magdeburg, Ltg. Torsten Kahler | Gesamtorchester, Ltg. Michael Kubik

  

Die Sitzanordnung dieser vielen Musikanten für das Abschlussstück war ungewöhnlich, nämlich kreisförmig wie das Publikum in der Berliner Philharmonie. So entstand ein guter Blickkontakt untereinander, eine „Begegnung auf Augenhöhe“. Mit Spannung wurde nun von allen Mitwirkenden und Schlachtenbummlern die ‚Ouvertüre in A-Dur‘ Op. 1 von Konrad Wölki erwartet. Wölki  war als  Berliner Komponist und Musikpädagoge jahrzehntelang führend in der Szene der Zupfmusik. Er leitete beispielsweise von 1934 bis 1940 und später noch einmal von 1962 bis 1966 die Ausbildung von Mandolinen- und Gitarrenlehrern am Sternschen (später Städtischen) Konservatorium Berlin. In dieser Zeit studierte Michael Kubik dort bei Konrad Wölki und anderen Lehrern und Professoren die Fächer Mandoline, Blockflöte, Komposition, Gitarre und Dirigat (teils auch privat). Mit einer nur einstündigen Probe am Vormittag, in der alle 157 Musikanten zum allerersten Male zusammenspielten, gelang die Aufführung dieses fast sinfonischen, 1924 komponierten Frühwerkes der originalen Zupforchesterliteratur unter der fordernden Leitung von Michael Kubik überraschend homogen: 37 Erste Mandolinen (darin waren 3 Violinen inkludiert), 43 Zweite Mandolinen, 22 Mandolen, 41 Gitarren, 1 Kontrabass, 3 E-Bässe, Querflöte, 5 Blockflöten, 2 Akkordeons, Glockenspiel und Schlagwerk vereinigten sich zu einem Orchester, das das Kirchenschiff dieser modernen Kirche Alt-Lietzow in Berlin-Charlottenburg räumlich wie auch klanglich im wahrsten Sinne des Wortes „erfüllte“. Unvergesslich.

Dank der lobenswerten Disziplin aller Musikanten, der guten Vorbereitung der Stücke in allen Orchestern, dank der detailreich vorbereiteten Zwischenansagen unseres Mitglieds Thomas Lübeck und des sympathischen Caterings von KALIN Food Projects und dank der mitgebrachten guten Laune aller wird dieses Musikfest unseren Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben. Ein Übriges tat das eigens vom VZFZ angemietete Festzelt, das in den Pausen und auch seitens der (wenigen) Raucher stets gerne frequentiert war.

MUSIKFEST BERLIN – UNSERE VEREINE, IHRE MUSIK

 Sonnabend, 23.09.17, ab 14:30 Uhr, ev. Kirche Alt-Lietzow, Alt-Lietzow 30, 10587 Berlin

DORNRÖSCHENSCHLAF ? Nein – unsere ZUPFER sind hellwach und bereiten sich für das MUSIKFEST BERLIN gründlich vor. Die Resonanz ist gewaltig und man kommuniziert fleißig miteinander. Aus den entlegensten Ecken hörten wir das Echo: Wir wollen doch auch so gerne zum Musikfest Berlin und mitspielen. Um das möglich zu machen, verzichten einige Orchester auf die Anspielprobe, so dass viele angereiste Mitwirkende noch vor Mitternacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen. Die Solidarität ist groß! Und ….. es wird nach dem Konzert noch weiter gezupft: Die Bouzouki erklingt und wer noch Lust auf ZORBAS DANCE von Mikis Theodorakis hat, darf gerne mitmachen und weitere Lebensfreude tanken. Eine griechische Tanzgruppe lädt ab 18:30 Uhr zum Mittanzen ein. Mit Spannung sehen wir auch diesem Festausklang entgegen.

Eintritt frei, Spenden erbeten.    |    Wegen der großen Teilnehmerzahl sehr begrenztes Platzangebot!

 


Ein erster Probenbesuch für unser MUSIKFEST BERLIN im September: Die Fahrt führte durch die schöne Brandenburger Landschaft nach Bad Freienwalde. Wir Drei vom Verein zur Förderung der Zupfmusik wurden von der Volksmusikgruppe Bad Freienwalde und deren Dirigentin Heide Reiners herzlich willkommen geheißen. Es gab eine intensive Probe mit begeisterten Musikanten.

Für das Musikfest wird die Gruppe einen großen Bus chartern. Die Komponisten Martin Rätz und Gottfried Glöckner werden vom Orchester zum Musikfest eingeladen werden. Die Vorfreude lässt sich in Worten kaum beschreiben.


 Am Sonntag, dem 25.06.2017, fand die DIDAKTIK 1 des Mandolinen-Unterrichts  aus der Seminar-Reihe des Vereins zur Förderung der Zupfmusik e.V.  in Berlin statt.

Steffen Trekel (Hamburger Konservatorium) gab den Teilnehmern aus Berlin und Umland fundierte Einblicke in Unterrichtsmethodik. Besprochen wurden Unterrichtsinhalte des Anfangsunterrichtes auf der Mandoline und – soweit es die Zeit erlaubte- die Vor- und Nachteile einiger Mandolinenlehrwerke.

Die sehr interessierten Teilnehmer, mit verschiedenem beruflichen Hintergrund, stellten viele Fragen und nahmen Steffen Trekels Anmerkungen begierig auf. Sie kommen aus Mandolinenorchestern, die Ideen zur Förderung ihres Orchesternachwuchses suchen.

Dank auch an die kleine Leni, die sich als „Versuchsobjekt“ zur Verfügung gestellt hatte und von Steffen eine Erste Mandolinen-Stunde erhielt – aufmerksam beäugt von unseren Lehrern in spe, die zwar teils schon Erfahrungen mit Unterricht haben, teils aber erst in naher Zukunft unterrichten wollen.

Da sehr viele Musikschulen keine Mandolinenlehrkräfte beschäftigen (nicht aus bösem Willen, sondern weil es zu wenige davon gibt), sind die Zupforchester zunehmend gezwungen, selbst Nachwuchsspieler in Mandoline für ihre Orchester heranzubilden. Hierfür war dies ein erster Baustein, und unsere Lehrend-Lernenden diskutierten auch während der Essenspausen und gingen abends sehr angeregt nach Hause.


Newsletter VZFZ November 2016

www.vzfz.eu

Liebe Freunde des Vereins zur Förderung der Zupfmusik e.V.

Als erstes möchte ich euch gerne den Zugang zweier neuer Mitglieder kundtun! Wir freuen uns über die Zugänge.

Chronologisch haben wir in nächster Zeit wieder die Werbeaktionen mit Hilfe unseres Partners „Das Klingende Museum e.V. Berlin" bei den Familienkonzerten in der Philharmonie (Kammerorchester unter den Linden):

07.01.17 Peer Gynt für Kinder

21.01.17 Das Clown Concert

12.03.17 Peter und der Wolf

25.03. Funny –Family –Mitmach – Sinfonie

Diese Konzerte werden von einem interessierten, sehr gebildeten Publikum besucht und man ist an einer guten Ausbildung seiner Kinder interessiert. Wir als Verein sehen diese Gelegenheiten nicht als Eintagsfliege, sondern wollen mit dieser Aktion für Nachhaltigkeit sorgen. Es hat sich auch schon einiges entwickelt. Großen Dank an unsere Vereinskollegen, die mit viel Geschick und Engagement die Workshops unterstützt haben. Die Open Workshops sind jeden 3. Samstagnachmittag im Klingenden Museum. Dort können ebenfalls  Mandolinen ausprobiert werden.

Nebenbei: In den Sommerferien haben Michael und ich in den Räumen des Klingenden Museums Berlin einen Mandolinen-Workshop für syrische Flüchtlinge gegeben. Das hat viel Spaß gemacht und wurde gut angenommen.

2017:

Am Samstag 24.06.17 und Sonntag, 25.06.17 finden die nächsten Lehrgänge des VzFZ statt:

Gemäß der Lehrgangs-Abschlussbesprechung im September 2016 (das war „Tausend und eine Schattierung…") bieten wir nun am Sonntag, 25.06.17 einen Lehrgang in Mandolinen-Didaktik an für Mandolinisten, die Nachwuchs für ihr Orchester unterrichten wollen, aber keine instrumental-pädagogische Ausbildung haben. Dozent: Steffen Trekel

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr, Ort: Musikstudio Am Brosepark, Marthastr. 13, 13156 Berlin

Am Samstag, 24.06.17 gibt es eine Neuauflage - „Tausend und eine Schattierung II" in ähnlicher Form wie der erste Lehrgang dieser Art:

10.00-12.00 Uhr Technik Mandoline (Steffen Trekel) und Technik Gitarre (Martin Zeller),

13.00-17.30 Uhr Zupforchester (M. Kubik) und dazu parallel Einzelunterricht Mandoline/Gitarre.

Ort: Musikschule Spandau, Moritzstr. 17, 13597 Berlin

Die Dozenten für den Einzelunterricht sind Steffen Trekel (Mandoline), Christian Laier (Mandoline), n. n. (Gitarre) und Martin Zeller (Gitarre).

Am Samstag, 16.09.17 findet in Fortsetzung der Didaktik – Lehrgang II für Mandolinisten statt, in der ev. Luisen-Kirchengemeinde, Kirche Alt-Lietzow. Zeitrahmen: 10.00-17.00 Uhr

Die Informationen und Einladungen an interessierte Teilnehmer hierzu sind im Nov. 2016 verschickt worden.

Auch unsere Freunde von der Bağlama sollen nicht zu kurz kommen. Gerne denken wir an das schöne Konzert mit euch zurück. Wir hoffen, im Jahre 2017 Ensembles von euch zu hören?

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Am Samstag, 25. März 2017 gastiert das DUO TREKEL-TRÖSTER in Berlin, eine Veranstaltung des VZFZ e.V. – Uhrzeit: 17:30, Ort: Kulturhaus Centre Bagatelle, Zeltinger Str. 6, 13465 Berlin-Frohnau !!!  Eintritt 20,00 / ermäßigt 15,00 € (Kinder bis 12 Jahre 10,00 €) Gespielt werden Werke von Romaldi, Schubert, Castelnuovo-Tedesco, Kreidler, Kubik, Zenamon und Fujii

Das Musikfest – UNSERE VEREINE – IHRE MUSIK findet statt am Sonnabend, dem 23. Sept. 2017.

In den Gemeinderäumen und in der Kirche Alt-Lietzow 30, 10587 Berlin, zeigen die Teilnehmer, wie lebendig und vielfältig die Zupfmusik mit Mandoline und Gitarre ist. Dabei präsentieren sich Jugendorchester, Vereinsorchester und Landesensembles. Stilistisch sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ob romantische Werke mit schönem Tremolo, moderne Kompositionen, Pop, Blues unplugged, Werke aus der Renaissance, aus Barock und Klassik – alles kann auftreten. Ein Werk soll als Abschluss gemeinsam unter der Leitung von Michael Kubik musiziert werden.

Angemeldet sind 12 Orchester: 2 aus Berlin, 5 aus Brandenburg, 4 aus Sachsen-Anhalt, 1 aus Mecklenburg-Vorpommern. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, so viel Begeisterung zu wecken. Alle 12 Orchester zusammen werden mit Michael Kubik ein Stück erarbeiten und das am Ende des gemeinsam gestalteten Konzertes vortragen. Wir werden über 100 Musikanten auf der Bühne begrüßen können.

2020 – ein wichtiges Jahr? Musikinstrument des Jahres: die Mandoline??? Wurde von uns beantragt, noch steht es aber nicht fest. Vorsorglich haben wir jedoch schon einige Künstler kontaktiert, um sie für den Round Table und für Konzerte, Workshops usw. zu gewinnen. Alle haben mit Vorfreude auf dieses Ereignis zugesagt! Aus Amerika wollen Tim Connell, August Watters und Brian Oberlin kommen, Carlo Aonzo wird erwartet. Zu erwarten wären mehrere große Aktionen über das Jahr verteilt… Im Jahre 2017 haben sich weitere Landesmusikräte entschlossen, diese Aktion "Instrument des Jahres" in ihren Bundesländern zu übernehmen, damit kann es geschehen, dass die demokratische Entscheidung der Landesmusikräte die Mandoline noch weiter auf die Wartebank setzt.

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Tausendundeine Schattierung

Unser mit Bedacht vorbereiteter, voll besetzter Lehrgang „Tausendundeine Schattierung des Mandolinen- (Gitarren-) Klanges“ fand am vergangenen zweiten Septemberwochenende mit den erfahrenen Dozenten Steffen Trekel, Christian Laier und Michael Kubik in der gastfreundlichen Luisengemeinde, Kirche Alt-Lietzow statt. Es wurde trotz der Hitze viel und fröhlich gearbeitet, die Schlussbesprechung machte deutlich, dass ausnahmslos alle Teilnehmer glücklich waren, dabei gewesen zu sein. Der Tenor war, dass es nun in den kommenden Monaten für jeden sehr viele Anregungen und Impulse zu verarbeiten gelte, um das Gelernte auch umzusetzen. Das von den Teilnehmern liebevoll gestaltete Buffet trug viel zum Wohlbefinden und zum Gemeinschaftserlebnis bei.

Die Teilnehmer überlegten und gaben Anregungen, welche Themen als nächste angegangen werden könnten. Schwerpunkt der Wünsche war die Förderung des Mandolinen-Nachwuchses. Bei dem Mangel an ausgebildeten Lehrkräften müssen engagierte Vereinsmitglieder aus Zupforchestern in die Bresche springen und benötigen hierfür methodische Hilfen. Der Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V. wird das Thema unbedingt aufgreifen und entsprechend reagieren.

Ein besonderer Bonbon war das Konzert, das Christian Laier und Steffen Trekel am Samstag in der Kirche Alt-Lietzow darboten. Es kamen Barockmandolinen, moderne Mandolinen und eine Mandola zum Einsatz, dadurch gestaltete sich der Abend wesentlich farbiger, als es ein Klavier- oder Cembalo- Soloabend vermocht hätte. Wer aus welchen Gründen auch immer nicht im Auditorium saß, hat ein wirkliches Erlebnis und eine sehr seltene Gelegenheit verpasst, Mandolinen-Duoliteratur diverser Epochen hautnah und in bester Qualität mitzuerleben.

 

Heute (am 15. August 2016) hat unser „Verein zur Förderung der Zupfmusik e.V.“ (Berlin) einen Workshop-Nachmittag
mit
geflüchteten Kindern im Klingenden Museum Berlin mit MANDOLINEN und Schlagwerk durchgeführt. Diese Kinder sind bis jetzt teilweise in Turnhallen in Berlin-Wedding untergebracht und besuchen das Klingende Museum Berlin mit Betreuern 3 x die Woche, um auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen .Unterstützt werden sie von Hassan – einem sogenannten „unbegleiteten“ minderjährigen Flüchtling – der in den Ferien seine Liebe zur Musik an die Kinder weitergeben möchte. Wir begrüßen diese Initiative und unterstützen sie, denn:

Für uns und unsere Vereins-Mitglieder ist es selbstverständlich, uns auch für ein solches Ferien-Projekt einzusetzen. 
Wir haben diesen starken und zuverlässigen Partner, das KLINGENDE MUSEUM BERLIN e.V., als besondere Chance
für unser Instrument gesehen und die Musikpädagogen für die Mandoline gewinnen können: Die Zahlen sind ermutigend: 3
86 Workshops, Projekte und Einsätze des Klingenden Mobils wie des Klingenden Museums Berlin
allein im Jahre 2015 - in
Schulen, Kindergärten und bei Veranstaltungen – das ist eine stattliche Zahl. Erreicht wurden damit insgesamt mehr als
13.600 Kinder und Jugendliche in Berlin und Umgebung. Das ist ein Ergebnis, das nur mit viel Engagement und Teamgeist zustande kommt und neben anderen Instrumenten
eben auch die MANDOLINE in die Öffentlichkeit bringt. Unser eigenes
Team wirkte
mehrfach unterstützend bei Mandolinen-Workshops und bei Familienkonzerten in der Berliner Philharmonie
mit, ca. 500 Kinder und Jugendliche mit ihren Angehörigen konnten auf diesem Wege direkt von uns angesprochen werden.
So haben wir, dank der Unterstützung des Kl. Museums, eine beachtliche Zahl an Mandolinenschülern gewinnen können.
Es konnte vor einem Jahr das Mando-Kids-Orchester Berlin gegründet werden, und viele kleine Ensembles sind berlinweit
zusätzlich unter professioneller Anleitung tätig. Wir sind sehr gut aufgestellt mittlerweile, so dass wir uns etwas
weniger
Sorgen um den Mandolinennachwuchs machen müssen. Wir bauen auf Nachhaltigkeit und sehr gute Ausbildung unserer
international tätigen Profi-Musiker. Öffentliche und private Musikschulen, Grund- und Ganztagsschulen, auch ein
musikbetontes Gymnasium haben erkannt, dass es sich lohnt, die Mandoline als Instrument in den Schulalltag mit einzubauen.
Zum Tag der Féte de la Musique 2015 sind wir mit unserem vor einem Jahr gegründeten Mandolin-Upgrade-Ensemble Berlin
unter der Leitung des Amsterdams Gitaar & Mandoline Duo – Marijke und Michiel Wiesenekker - auf den Markt gekommen.
Die Bühne beim Kl. Museum reichte damals nicht, um alle interessierten Spieler aufzunehmen, ein Teil saß unten. Das war
der gelungene Start für eine sehr
effektive Werbung für die Mandoline.
Unser Dank
gilt heute den tollen Musikpädagogen/Musikern und dem immer gesprächsbereiten und aufgeschlossenen Geschäftsführer 
vom Klingenden Museum Berlin. Die Mandoline gehört dort inzwischen mit zum Inventar.

 

Sa, 25.06.2016 | 18:00 Uhr | Jubiläumskonzert Instrumentalgruppe Pandurina

Das Instrumentalensemble Pandurina lädt zu seinem Jubiläumskonzert am Samstag, dem 25. Juni in die St. Matthäus-Kirche (an der Philharmonie) ein. Die Konzertbesucher erwartet ein buntes Programm, mit dem das Zupforchester unterstützt von Gesang, Bläsern und Akkordeon das musikalische Schaffen vergangener 30 Jahre präsentiert.
Unter der musikalischen Leitung von Walter Thomas Heyn erklingen u.a. Werke von Camille Saint-Saëns, Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg und Gioachino Rossini sowie einige musikalische Höhepunkte vergangener Konzerte. Als Gast wirkt das Saitenensemble Steglitz mit.
Weitere Informationen unter www.pandurina.de

Konzerttermin: Samstag, 25. Juni 2016, 18.00 Uhr
Ort: St. Matthäus-Kirche
Matthäikirchplatz 1, 10785 Berlin
Eintritt: 12,00 € / ermäßigt 10,00 €
Karten unter: 030/56291711 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!